Quäkersein bedeutet für mich ...

Porträt von Hermann
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Es ist normal, anders zu sein! Drucken

Während der Jahresversammlung 2009 kamen die Junioren zu eigenen Versammlungen zusammen. Sie verfassten auch eine eigene Epistel, ein Schreiben an die Freundinnen und Freunde weltweit:

Liebe Freunde weltweit,

wir versammelten uns dieses Jahr zusammen mit den erwachsenen deutschen Quäkern auf dem Bonner Venusberg. Wir Junioren (12 bis 16 Jahre) und einige Jungfreunde (ab 16 Jahren) waren zusammen eine Gruppe von ungefähr 29. Unser Thema war: Es ist normal, anders zu sein.

Wir freuten uns alle, uns wiederzusehen und auch einige neue Gesichter in unserer Runde begrüßen zu dürfen, die wir sofort beim Kartenspiel Werwolf umbrachten (also, nur im Spiel, nicht in echt).

Abends schliefen die meisten dicht gedrängt zu siebt in vier Betten, während andere (wenige) in einem anderen Haus sehr viele Betten zur Auswahl hatten. Dies lag nicht an schlechter Organisation, sondern an unserem Bedürfnis, unsere Freunde immer bei uns zu haben.

Am nächsten Tag machten sich die ersten großen Änderungen zu den letzten Jahren bemerkbar. Es gab morgens nicht mehr nur eine Andacht, sondern drei verschiedene Andachten für alle Freunde, die parallel zueinander verliefen.

Die erste war eine traditionelle Andacht, in der alle in Stille zusammensitzen. Die zweite, war ein Gespräch aus der Stille. Die dritte, bei Kindern und Junioren besonders beliebte Andacht, war einebewegte Andacht, bei der alle zusammen in Stille ein Mandala aus Naturgegenständen auf dem Boden auslegen.

Eine weitere Änderung war, dass wir Junioren dank dem Anliegen einer Freundin für altersgemischte Aktivitäten mehr an den Quäkerprozessen teilnahmen, wie zum Beispiel, dass wir eine eigene Geschäftsversammlung abhielten, was für uns alle eine ganz neue Erfahrung war. Dazu nominierten wir ein Schreiberteam, das aus David und Nora bestand. Außerdem stellten wir zum Teil aus Junioren und Jungfreunden bestehende Organisationsteams für unsere Juniorentreffen (Ostern und Pfingsten) auf.

Wir haben uns über das Thema in kleinen Gruppen unterhalten, und T-Shirts mit ihm als Aufdruck unter uns verteilt. Nachmittags gab es altersgemischte Interessengruppen, in denen wir zum Beispiel Freundschaftsbänder knüpften, tanzten, Improvisationstheater spielten, Postkarten gestalteten und Mandalas malten.

Abends haben wir wieder eine Saftbar organisiert und jeden mit interessanten Getränken versorgt – und dieses Jahr gab es sogar Sandwiches dazu … Die WunderBar war wieder da! Und günstiger als letztes Jahr!

Es war insgesamt sehr schön und wir hoffen, nächstes Jahr in Bad Pyrmont alle wieder dabei sein zu können.

Epistelkomitee

 

Hier können Sie an einer Stillen Andacht der Quäker teilnehmen.

Der Friedensausschuss der Quäker betreibt ein eigenes Weblog.

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Das aktuelle Programm von Woodbrooke, der Fortbildungsstätte der britischen Quäker.

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